PHS Pädagogische Hochschule FHNW, Standort Solothurn

Projekt ausgeführt
2013

 

„Plenus venter non studet libenter“.
Ein voller Bauch studiert zwar nicht gern, aber für die Mensa der Pädagogischen Fachhochschule FHNW in Solothurn wollte die Bauherrschaft, die zuvor das gesamte Gebäude aus den 1960-iger mit Ausnahme der Mensa hatte sanieren lassen, nun doch einen neuen architektonischen Ausdruck finden. Als Leitbild wurde ein Ort definiert, der nicht nur zur Nahrungsaufnahme dient, sondern der zum Verweilen, zum Gespräch und zum kommunikativen Arbeiten anregt.

Zwei grosse Tische, an denen man sitzen oder stehen kann, gliedern der Raum optisch in unterschiedliche Zonen. Dabei lädt die Form zu unterschiedlicher Gruppenbildung ein. Bewegliche Vorhänge, die das Grün des Aussenraumes in den Innenraum übertragen, unterteilen den Raum bei Bedarf  flexibel in drei kleinere Einheiten. Die häufig wenig attraktiven Bereiche, wie Getränkeautomaten, Essens-rückgabe u.ä. wurden in weisse Kuben integriert, die ihrerseits wieder Sichtschutzwände zu den Toilettenanlagen darstellen.

Die Wiederholung der Grossformen der Tische als Wandreliefs zu beiden Seiten, lässt die Neugestaltung der Mensa als ein gestalterisch Ganzes deutlich in Erscheinung treten.